Verchromen
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Verchromen
ZU den Arbeiten, :grinz:
die zu verchromende Bauteile werden erstmal den umgekehrten Elektrolyseprozess (Pole vertauscht) in kauf nehmen müssen (falls da Altchrom oder sonst welcher Metallischer Belag drauf ist), "damit der Altchrom runter geht". Wenn Farbe oder Rost drauf ist, werden die gebeizt und geschliffen.
Dann werden die Bauteile, danach in das Kupferbad gelegt (quasi Grundierung), dann wird die wieder poliert um zu schauen ob alle Unebenheiten zu sind (wenn nicht wieder Kupferbad usw), wenn das der Fall ist, kommt die in das Nickelbad um den Kupfer zu überdecken (damit es richtig nach Chrom aussieht) und auch eventuell noch irgendwelche Unebenheiten zu glätten, anschließend wird die ganz kurz im Chrombad getaucht (warum kurz, weil sonst zu dicke Chromschicht sehr leicht platzen kann).
PS nur vernickeln ist ca 10 mal billiger und sieht irgendwie edeler aus (aber alles Geschmacksache).
Diese Angaben habe ich von einem Galvaniker der sein ganzes Leben das gemacht hat (jetzt Rente)
Wer noch was ergänzen möchte nur zu.. :wink:
Hier noch eine Quelle: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0209102.htm
Elektrolyse
Elektrolyse ist das Zersetzen einer stromleitenden Flüssigkeit (Elektrolyt), zum Beispiel Wasser (H2O), beim Anlegen einer Spannung. Die Moleküle der Salze, Säuren oder Laugen zerfallen im Wasser in elektrisch geladene Teilchen (Ionen). In den Elektrolyten sind die Ionen die Träger der elektrischen Ladung.
Bei dem dargestellten Versuch spielen sich folgende Vorgänge ab:
Das Chlorwasserstoff (HCl) wird durch das Wasser (H2O) in elektrisch geladene Teilchen zerlegt. Die sogenannten Ionen. Das Chlor-Teilchen ist negativ geladen, das Wasserstoff-Teilchen ist positiv geladen.
Generell gilt: Das Metallteilchen ist positiv geladen, das Säureteilchen ist negativ geladen. Es fließt ein Ionenstrom.
Durch die Spannung an den Elektroden (Anode und Kathode) wandern die Ionen an die entgegengesetzt geladene Elektrode. Es kommt dabei zu einem Stromfluss, dem Ionenstrom.
Elektrolyt
Der Elektrolyt ist eine stromleitende Flüssigkeit, die meist aus Wasser (H2O) besteht, das in der reinen Form nicht leitend ist. Erst durch Hinzufügen von Verunreinigungen wird das Wasser leitend. Das normale Wasser, das aus der Leitung kommt ist als verunreinigt anzusehen. Verunreinigt man das Wasser gezielt mit Säuren, Laugen oder Salzen, entsteht ein Elektrolyt, das für die Elektrolyse verwendet werden kann.
Anwendungen
Galvanostegie (Galvanisierung)
Galvanoplastik
Elektrolytkupferherstellung (Elektronikkupfer)
elektrolytisches Polieren
elektrolytisches Formentgraten
Elektrolytkondensator
Eloxieren (Oxidschicht auf Aluminium)
die zu verchromende Bauteile werden erstmal den umgekehrten Elektrolyseprozess (Pole vertauscht) in kauf nehmen müssen (falls da Altchrom oder sonst welcher Metallischer Belag drauf ist), "damit der Altchrom runter geht". Wenn Farbe oder Rost drauf ist, werden die gebeizt und geschliffen.
Dann werden die Bauteile, danach in das Kupferbad gelegt (quasi Grundierung), dann wird die wieder poliert um zu schauen ob alle Unebenheiten zu sind (wenn nicht wieder Kupferbad usw), wenn das der Fall ist, kommt die in das Nickelbad um den Kupfer zu überdecken (damit es richtig nach Chrom aussieht) und auch eventuell noch irgendwelche Unebenheiten zu glätten, anschließend wird die ganz kurz im Chrombad getaucht (warum kurz, weil sonst zu dicke Chromschicht sehr leicht platzen kann).
PS nur vernickeln ist ca 10 mal billiger und sieht irgendwie edeler aus (aber alles Geschmacksache).
Diese Angaben habe ich von einem Galvaniker der sein ganzes Leben das gemacht hat (jetzt Rente)
Wer noch was ergänzen möchte nur zu.. :wink:
Hier noch eine Quelle: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0209102.htm
Elektrolyse
Elektrolyse ist das Zersetzen einer stromleitenden Flüssigkeit (Elektrolyt), zum Beispiel Wasser (H2O), beim Anlegen einer Spannung. Die Moleküle der Salze, Säuren oder Laugen zerfallen im Wasser in elektrisch geladene Teilchen (Ionen). In den Elektrolyten sind die Ionen die Träger der elektrischen Ladung.
Bei dem dargestellten Versuch spielen sich folgende Vorgänge ab:
Das Chlorwasserstoff (HCl) wird durch das Wasser (H2O) in elektrisch geladene Teilchen zerlegt. Die sogenannten Ionen. Das Chlor-Teilchen ist negativ geladen, das Wasserstoff-Teilchen ist positiv geladen.
Generell gilt: Das Metallteilchen ist positiv geladen, das Säureteilchen ist negativ geladen. Es fließt ein Ionenstrom.
Durch die Spannung an den Elektroden (Anode und Kathode) wandern die Ionen an die entgegengesetzt geladene Elektrode. Es kommt dabei zu einem Stromfluss, dem Ionenstrom.
Elektrolyt
Der Elektrolyt ist eine stromleitende Flüssigkeit, die meist aus Wasser (H2O) besteht, das in der reinen Form nicht leitend ist. Erst durch Hinzufügen von Verunreinigungen wird das Wasser leitend. Das normale Wasser, das aus der Leitung kommt ist als verunreinigt anzusehen. Verunreinigt man das Wasser gezielt mit Säuren, Laugen oder Salzen, entsteht ein Elektrolyt, das für die Elektrolyse verwendet werden kann.
Anwendungen
Galvanostegie (Galvanisierung)
Galvanoplastik
Elektrolytkupferherstellung (Elektronikkupfer)
elektrolytisches Polieren
elektrolytisches Formentgraten
Elektrolytkondensator
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